Carport optimal: Leimholz Fichte

Es handelt es sich um Holzbauteile, die unvergleichlich und alternativlos formstabil bleiben: Brettschichtholz nach DIN 1052 in Sichtqualität nach VOB/C. Aus fester, nordischer Fichte! Das bedeutet für euer Carport das Optimum, auch für höchste statische Ansprüche und für dauerhafte Verzugsfreiheit der Komponenten. Aber auch bestes Holz verlangt eure Aufmerksamkeit.

Holzqualität Brettschichtholz/Leimholz
…das heißt, jedes Bauteil wird aus massiven, technisch auf 12+/-2% Holzfeuchte getrockneten, zwecksortierten `Schnittholzbrettern‘ (besser und genauer: Lamellen aus nordischer Fichte) in genau berechneten Lagen und Aufbau witterungsfest und statisch nachweisbar verleimt. Somit ‚sperren’ sich in diesem Aufbau die Massivholzlagen gegeneinander und gleichen damit die in jeder Lamelle auftretenden Kräfte harmonisch aus. Der Vorteil: das bekannte und hier unerwünschte ‚arbeiten‘ von Massivholz ist in diesem Verbund fast gänzlich ausgeschlossen und die statische Belastbarkeit ist höher als die von aus dem Stamm geschnittenen Vollhölzern sowie auch von längenverleimten Komponenten (KVH). Selbstverständlich unterliegt dieses Fertigungsverfahren genauen Regularien und Vorgaben nach DIN/EN. Im Lauf der ja teils extremen Witterungen, besonders bei langer und direkter Sonneneinstrahlung, kann es dazu kommen, dass die Leimfugen sichtbar werden, da sie sich auf der Oberfläche etwas mehr öffnen. Harzaustritt bei den für Fichte typischen Harzgallen mag auch vorkommen, ist aber mit Terpentin oder Nitro-Verdünnung leicht ausgewaschen. Das alles ist aber im besten Sinne ‚natürlich‘, also gewollt und in die Konstruktion und Statik eingerechnet und ohne jegliche negativen Auswirkungen – garantiert und auf Dauer!

Holzschutz Brettschichtholz Fichte
Ihr habt euch bewusst und aus gutem Grunde für die technisch hochwertigsten Holzkomponenten aus BSH (Brettschichtholz/Leimholz) entschieden. Sieht man von der Verleimung ab, sind die Lamellen aus denen die Komponenten aufgebaut sind, jedoch ‚natürlich‘ im eigentlichen Sinne, also auch chemisch völlig unbehandelt. Gern hätte man ja, dass euer Carport dauerhaft genauso schön aussieht wie am ersten Tag – leider macht da aber kein Holz mit, denn es ist immer ‚Opfer‘ der natürlichen Witterung und des UV-Lichts. Im Interesse der Dauerhaftigkeit und auch der Optik solltet ihr auch bei diesem nordischen, also besonders festem Fichtenholz, nicht auf chemischen Holzschutz verzichten. Die häufigste Witterung unserer Breiten ist einfach zu lange nass-feucht und diese Nässe ist der Nährboden für holzzerstörende oder holzgefährdende Organismen. Deshalb raten wir dringend, sofort nach Aufbau (am stehenden Carport häufig einfacher zu bewerkstelligen als alle Komponenten vorab auszulegen und einzeln zu behandeln) grundsätzlich eine Grundierung, also einen farblosen Bläuesperrgrund, satt nach Herstellerangaben aufzutragen. Nur so lässt sich die schnell auftretende Bläueverfärbung (die übrigens nicht holzzerstörend ist) in Flächen oder Flecken präventiv verhindern und die Grundierung ist als erste Holzschutzkomponente für den richtigen Aufbau der weiteren Schutzschichten aus Lasurschichten essentiell.
Nach der Grundierung also mit passender pigmentierter Qualitäts-Holzschutzlasur behandeln (nie farblose Lasur verwenden, dann die bietet keinen UV-Schutz und das Holz verfärbt unter der Lasur) oder aber mit deckenden Farben für den Außenbereich (bestens bewährt, einfach und hoch ökonomisch: die ‚OSMO Landhausfarbe‘). Dabei immer die Verarbeitungshinweise der Hersteller genau beachten.

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